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Gynäkologische Vorsorgeuntersuchung in meiner Ordination in Wien

Wer sich wenig um seine Gesundheit kümmert, muss mehr Zeit seiner Krankheit widmen. Daher ist die Vorsorge wichtig. Die jährliche Frauenarzt-Routinekontrolle umfasst: ein ausführliches Gespräch, Spiegeluntersuchung mit Krebsabstrich, Tastuntersuchung, Kolposkopie, Mikroskopie, Ultraschall und eine Tastuntersuchung der Brüste. Ziel der Vorsorgeuntersuchung ist die Früherkennung von Veränderungen.

Die gynäkologische Vor- und Frühsorge umfasst folgende Leistungen:

PAP-Abstrich:

Der PAP-Abstrich dient der Früherkennung von Veränderungen des Gebärmutterhalses.

Brustkrebsvorsorge:

Bei der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung ist die Tastuntersuchung der Brüste implementiert. Darüber hinaus sollte jede Frau eine Tastuntersuchung an beiden Brüsten nach der Monatsblutung selbst durchführen. Für Frauen zwischen 45 und 69 Jahre bietet das österreichische Screening-Programm alle zwei Jahre eine Mammographie. Bei einem auffälligen Befund kann selbstverständlich immer eine Kontrolle durchgeführt werden. Wichtig ist außerdem Sport: Ein dreimal wöchentliches körperliches Training à eine Stunde reduziert das Brustkrebsrisiko um 50 %.

Verhütung:

Die meisten Frauen möchten selbst den Zeitpunkt bestimmen, wann sie schwanger werden. Zur Verhütung gehört zuerst ein Gespräch über die Möglichkeiten, die heutzutage die moderne Medizin anbietet: Tabletten, Spritze, Pflaster, Vaginalring, IUD (konventionelle oder hormonelle Spiralen). Nach einer Untersuchung wird gemeinsam eine Entscheidung getroffen. Bei Einnahme der Pille ist eine jährliche gynäkologische Untersuchung erforderlich. Bei Symptomen jederzeit. Wird mit der Spirale verhütet, so ist nach einer bestimmten Zeit ein Wechsel notwendig.

Impfungen:

Auch Impfungen zählen zum Thema Vorsorge. Die HPV-Impfung schützt in jedem Alter vor den gefährlichsten Viren, die Gebärmutterhalskrebs verursachen. Humane Papillomviren sind weit verbreitet und werden durch sexuelle Kontakte übertragen. Low-Risk-Viren sind verantwortlich für die Bildung von Genitalwarzen. High-Risk-Viren hingegen sind Hauptauslöser fast aller Krebsvorstufen und führen in weiterer Folge zu Gebärmutterhalskrebs, Scheidenkrebs, Krebs der Schamlippen und bei Männern zu Penis- und Analkrebs sowie Krebsformen im Bereich des Rachens und Kehlkopfes. Im Bedarfsfall werden die humanen Papillomviren bestimmt.

Die Österreichische Krebshilfe spricht eine klare Empfehlung für die HPV-Impfung aus. Die Impfung sorgt all diesen Erkrankungen vor. Kondome verhindern eine Ansteckung mit HPV zum Teil, aber nicht vollständig. Die Impfung wird weltweit verwendet und stellt eine echte Krebsverhütung dar – noch dazu ohne Nebenwirkungen.

Bei schwangeren Frauen wird die COVID-Impfung ab der 14+0 Schwangerschaftswoche empfohlen sowie die Impfung gegen Keuchhusten und Influenza. Schwangere, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind, haben ein dreimal höheres Risiko schwer (intensivpflichtig) zu erkranken und ein dreifach höheres Risiko für eine Frühgeburt.

Osteoporose-Prävention:

Der Hormonmangel nach der Menopause oder bei bestimmten Erkrankungen kann zu Knochenschwund führen. Die Knochendichtemessung ist auch ein Teil der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung.

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